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Irrsinn der Normalität 30.08.10 | Veröffentlicht in: Inland Während der Fußball-WM 2010 war das Straßenbild wieder
geprägt von Deutschland-Utensilien aller Art. Im Gegensatz zu 2006
musste der damals erfundene Partypatriotismus allerdings nicht mehr
permanent als »normal« mitgeteilt werden. Mittlerweile ist
er so »normal«, dass auch die letzten Kritiker_innen
verstummt scheinen. Doch die im öffentlichen Diskurs getroffene
Unterscheidung zu Nationalismus ist nicht nur wenig sinnvoll, sondern
Ideologie, handelt es sich letztlich doch um das Feiern der deutschen
Nation. weiter...
Einheit durch Ausschluss30.08.10 | Veröffentlicht in: Theorie Nationalismus ist ein modernes Phänomen. Als im 18. Jahrhundert die
alte europäische Ordnung durch die Amerikanische und die
Französische Revolution in ihren Fundamenten erschüttert wurde
und in der napoleonischen Ära dann vollends zerbrach, wurde der
Nationalismus zur bedeutendsten Ideologie der Moderne. Aufgrund der
Existenz der vielen deutschen Territorialstaaten herrschten im deutschen
Sprachraum günstige Bedingungen für die Herausbildung eines
besonders aggressiv ausgeprägten Nationalismus. Dieser deutsche
Nationalismus kombinierte sich mit weiteren Ideologien wie Rassismus,
Antisemitismus und Antiziganismus, erlangte einen enormen Wirkungsgrad
und nahm mitunter religiöse Züge an. weiter...
Morde im Blaulichtmilieu30.08.10 | Veröffentlicht in: International In der Neujahrsnacht 2009 wurde Dennis J. vom Polizeikommissar Reinhard
Rother erschossen. Ende Juli 2010 endete der Prozess gegen den
Todesschützen mit einer Bewährungsstrafe, obwohl das Gericht
keine Notwehrsituation erkannte. Dies ist kein Einzelfall, denn immer
wieder kommt es zu tödlicher Polizeigewalt. Meist bleibt diese
für die Mörder faktisch folgenlos. weiter...
Vom Wahn der organischen Einheit31.08.10 | Veröffentlicht in: Antifa Bereits bei der Fußball-WM der Herren 2006 wetterte die NPD gegen
das deutsche Team mit ihrer Kampagne »Weiß. Nicht nur eine
Trikot-Farbe! Für eine echte NATIONAL-Mannschaft!«. weiter...
»Rap ist voll mit Wettbewerb und Macker-Gehabe«31.08.10 | Veröffentlicht in: Kultur Kaum ein Bahnhof in der Hauptstadt blieb verschont von den
Promo-Aufklebern für ihr Album. Ins Herz der linken Szene Berlins
hatten sie sich bereits mit ihrem Solitrack »Köpi
bleibt« gerappt. Der Antiberliner sprach mit Kobito und Refpolk
von Schlagzeiln. weiter...
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